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Offengelegt

Wie wir KI-Sichtbarkeit messen.

Das vollständige Verfahren, inklusive der Regeln für Zweifelsfälle und der Grenzen der Methode. Wir legen es offen, weil eine Messung, die niemand nachprüfen kann, keine Messung ist.

meit ist die GEO- und SEO-Agentur für ambitionierte Unternehmen in Zürich. Wir messen, bevor wir ein Angebot machen.

Zuletzt aktualisiert am 5. August 2026 · Verfahren seit 2025 unverändert im Einsatz

Prompt-Set

Woraus die Fragen entstehen.

Ein Prompt-Set ist nur so gut wie seine Herkunft. Erfundene Fragen erzeugen erfundene Ergebnisse.

Quelle 1

Echte Kundenanfragen

Formulierungen aus Anfragen, Angebotsgesprächen und Ausschreibungen des Mandanten. Diese Fragen sind belegbar real, weil sie tatsächlich gestellt wurden.

Quelle 2

Suchbegriffe mit Kaufabsicht

Aus der klassischen Suche übernommen und in natürliche Sprache überführt. Sie verbinden die Messung mit dem, was in Google und Bing tatsächlich gesucht wird.

Quelle 3

Die unangenehmen Fragen

Seriositätsprüfung, direkter Anbietervergleich, Shortlist-Erstellung. Genau diese Fragen liefern die aufschlussreichsten und für den Kunden unbequemsten Antworten.

Umfang je nach Mandat: 40 bis 60 Prompts in Stufe 01, 80 bis 120 in Stufe 02, 150 bis 250 mehrsprachig in Stufe 03. Das Set wird zwischen den Messungen nicht verändert.

Systeme

Vier Antwortsysteme, zwei Suchmaschinen.

Jedes System bezieht seine Inhalte anders. Ein einziges zu messen und daraus auf die anderen zu schliessen wäre unseriös.

KI-Antwortsysteme

  • ChatGPTMeistgenutzter Assistent, historisch über den Bing-Index angebunden.
  • Google AI OverviewGrösste Reichweite, weil es in den normalen Suchergebnissen erscheint. In der Schweiz seit dem 25. März 2025 live, in vier Sprachen.
  • PerplexityHöchste Zitationsdichte, eigener Crawler, stärkste Überschneidung mit Googles Top 10.
  • ClaudeIm B2B-Umfeld überdurchschnittlich genutzt, eigenes Abrufverhalten.

Erhebungsbedingungen

  • Ohne eingeloggten VerlaufFrühere Gespräche und gespeicherte Präferenzen verfälschen die Antwort.
  • Aus Schweizer IPDer Standort beeinflusst Anbietersuchen erheblich. Für DE- und AT-Mandate entsprechend aus dem jeweiligen Land.
  • Vergleichbare WochentageUm Wochenend- und Aktualisierungseffekte konstant zu halten.
  • Klassische Suche parallelGoogle und Bing, Desktop und Mobil getrennt, 30 bis 300 Kernbegriffe.

Quellen: Google, Ankündigung der AI-Overview-Einführung in der Schweiz, 25. März 2025 · StatCounter Schweiz, Desktopanteil Bing, Juni 2026

So entsteht eine Messung
Jeden Monat, gleiches Set
Was gefragt wird40–60echte Kaufentscheider-Prompts

  • Aus echten Kundenanfragen
  • Suchbegriffe mit Kaufabsicht
  • Die Seriositätsfrage

Über die gesamte Laufzeit unverändert.

Wo gemessen wird

  • ChatGPT
  • Claude
  • Perplexity
  • Google AI Overview
  • Google
  • Bing

30 Kernbegriffe mit Kaufabsicht.

Was Sie bekommen

  • Der Wortlaut jeder Antwort
  • Ihre Quellen, gezählt
  • Positionen in Google und Bing
  • Alles als Tabelle mit Zeitstempel

Rohdaten sind Eigentum des Kunden.

Immer unter denselben Bedingungen
  • Aus Schweizer IP
  • Ohne eingeloggten Verlauf
  • Jede Antwort von Hand geprüft
  • Monatlich derselbe Ablauf

Ein unveränderliches Verfahren ist die Voraussetzung dafür, dass Veränderung überhaupt messbar wird.

Der Messaufbau. 40 bis 60 echte Kaufentscheider-Prompts, über die gesamte Laufzeit unverändert, monatlich über vier Antwortsysteme plus Google und Bing gemessen — aus Schweizer IP, ohne eingeloggten Verlauf, jede Antwort von Hand geprüft. Sie erhalten den Wortlaut, die gezählte Quellenlage und alle Rohdaten mit Zeitstempel.

Regeln

Was gezählt wird und was nicht.

Sechs Regeln, die vor der ersten Messung feststehen. Wer sie erst danach festlegt, legt sie zu seinen Gunsten fest.

Was als Nennung zählt

Der Firmenname erscheint in der Antwort, in korrekter oder eindeutig zuordenbarer Schreibweise. Eine Nennung im Rahmen einer Aufzählung zählt genauso wie eine ausdrückliche Empfehlung. Nennungen in bezahlten Elementen zählen nicht.

Was als Zitation zählt

Das Unternehmen wird als Quelle verlinkt oder ausdrücklich als Beleg angeführt. Eine blosse Nennung ohne Quellenbezug zählt nicht als Zitation.

Was als unabhängige Quelle zählt

Quellen, die das Unternehmen nicht selbst kontrolliert. Nicht mitgezählt werden die eigene Website, eigene Social-Media-Profile, bezahlte Verzeichniseinträge und Pressemitteilungen auf eigenen Kanälen.

Wie Wettbewerber ausgewählt werden

Vom Kunden bestätigt, nicht von uns geraten. Wir schlagen eine Liste vor, der Kunde streicht und ergänzt. Nur bestätigte Wettbewerber gehen in den Benchmark ein, damit der Vergleich nicht unser Ergebnis schmückt.

Wie Prompts entstehen

Aus drei Quellen: tatsächliche Kundenanfragen des Mandanten, Suchbegriffe mit Kaufabsicht aus der klassischen Suche, und die unangenehmen Fragen, die Menschen wirklich stellen, etwa zur Seriosität oder im direkten Anbietervergleich. Wir formulieren keine Fragen, die ein Ergebnis begünstigen.

Wie oft gemessen wird

Monatlich, an vergleichbaren Wochentagen, mit unverändertem Set. Änderungen am Set werden dokumentiert und die betroffenen Werte werden ab dem Änderungsmonat getrennt ausgewiesen.

Kennzahlen

Sechs Werte, getrennt ausgewiesen.

Wir fassen sie bewusst nicht zu einem Index zusammen. Ein Sichtbarkeits-Score verdeckt, welcher Teil sich tatsächlich bewegt hat.

Kennzahl Was sie misst Erhebung
Nennungsrate Anteil der Antworten, in denen der Firmenname vorkommt Je Prompt, je System, monatlich
Zitationsrate Anteil der Antworten, in denen das Unternehmen als Quelle angeführt wird Je Prompt, je System, monatlich
Position in der Antwort An welcher Stelle innerhalb der Aufzählung genannt wird Nur bei Aufzählungen, sonst nicht ausgewiesen
Quellendichte Zahl unabhängiger Quellen über das Unternehmen Quartalsweise, manuell geprüft
Klassische Position Ranking in Google und Bing je Kernbegriff Monatlich, Desktop und Mobil getrennt
Lokale Sichtbarkeit Präsenz im Kartenpaket und Zustand des Google Business Profile Monatlich, je Standort

Grenzen

Was diese Methode nicht kann.

Der Abschnitt, den die meisten Anbieter weglassen. Ohne ihn ist eine Methodik eine Werbeaussage.

  • Wir messen Ausgaben, nicht Ursachen. Warum ein System eine Quelle wählt, lässt sich von aussen nicht beobachten. Jede Aussage über Ursachen ist eine begründete Vermutung und wird als solche gekennzeichnet.
  • Einzelne Werte schwanken. Bei der Antworterzeugung wirkt ein Zufallsanteil. Wir bewerten Quartale, nicht Wochen, und weisen Monatswerte nie isoliert aus.
  • Modelle ändern sich ohne Vorankündigung. Ein Update kann Werte über Nacht verschieben, ohne dass sich am Unternehmen etwas geändert hat. Solche Brüche kennzeichnen wir im Bericht.
  • Unsere Stichprobe ist Ihr Markt, nicht der Markt. Die Zahlen gelten für Ihr Prompt-Set und Ihre Wettbewerber. Sie sind nicht auf andere Branchen übertragbar.
  • Keine Erhebung ohne Interpretationsspielraum. Ob eine mehrdeutige Erwähnung als Nennung zählt, entscheidet ein Mensch nach den oben genannten Regeln. Zweifelsfälle dokumentieren wir.

Nachvollziehbarkeit

Alles, was Sie brauchen, um es selbst zu prüfen.

Jeder Mandant erhält diese fünf Bestandteile. Sie gehören ihm, auch nach Vertragsende.

  • Das vollständige Prompt-SetAls Tabelle, mit Herkunftsangabe je Frage.
  • Die bestätigte WettbewerberlisteMit dem Datum der Bestätigung durch den Mandanten.
  • Alle Rohdaten je MessungAntworttext, System, Datum, Bewertung, Zweifelsfälle markiert.
  • Die Erhebungsregeln in der gültigen FassungÄnderungen mit Datum dokumentiert.
  • Die AuswertungslogikWie aus den Rohdaten die sechs Kennzahlen entstehen, als nachvollziehbare Formel.

Weiterlesen

Die Definition, mit Abgrenzung und den drei Hebeln.

Wo sich beide überschneiden, belegt mit Zahlen.

Dieselbe Methodik, einmalig und unverbindlich angewandt.

Häufige Fragen

Dazu häufig gefragt.

Über ein festes Prompt-Set: eine unveränderte Liste realer Kundenfragen, die in gleichbleibender Formulierung und in gleichbleibenden Abständen gegen dieselben Systeme gestellt wird. Erhoben werden Nennungsrate, Zitationsrate, Position innerhalb der Antwort und die Quellen, aus denen die Antwort gebaut wurde. Ohne ein festes Set ist keine Aussage über Veränderung möglich, weil bereits kleine Formulierungsunterschiede das Ergebnis verschieben.

Ein eingeloggtes Konto beeinflusst die Antwort durch frühere Gespräche und gespeicherte Präferenzen, das Ergebnis wäre nicht reproduzierbar. Der Standort beeinflusst die Antwort zusätzlich, gerade bei Anbietersuchen mit lokalem Bezug. Beides muss konstant gehalten werden, sonst misst man die eigene Sitzung statt den Markt.

Die Nennungsrate misst, in wie vielen Antworten der Firmenname überhaupt vorkommt. Die Zitationsrate misst, in wie vielen Antworten das Unternehmen als Quelle verlinkt oder ausdrücklich als Beleg angeführt wird. Die zweite Zahl ist deutlich schwerer zu erreichen und geschäftlich wertvoller, weil sie einen Klick und eine Zuschreibung erzeugt.

Nach unserer Erfahrung mindestens 40, sinnvoll sind 80 bis 120. Unterhalb von 40 schlägt die Streuung einzelner Antworten so stark durch, dass Veränderungen nicht von Zufall zu unterscheiden sind. Oberhalb von 120 steigt der Erkenntnisgewinn nur noch langsam, ausser bei mehreren Märkten oder Sprachen.

Ja, und das ist der wichtigste Vorbehalt bei jeder Messung dieser Art. Dieselbe Frage kann an zwei Tagen unterschiedlich beantwortet werden, weil Modelle aktualisiert werden und weil bei der Antworterzeugung ein Zufallsanteil wirkt. Deshalb bewerten wir im Quartalsvergleich, nicht im Wochenvergleich, und weisen einzelne Monatswerte immer mit dem Vormonat zusammen aus.

Ja. Sie erhalten das vollständige Prompt-Set, die Liste der geprüften Wettbewerber, die Erhebungsregeln und alle Rohdaten als Tabelle. Wer das Verfahren nachbaut, sollte auf identische Formulierung, gleichen Standort und abgemeldete Sitzung achten. Abweichungen von wenigen Prozentpunkten sind normal.

Weil auf dem Schweizer Desktop fast jede sechste Suche eine Bing-Suche ist und Bings Index Microsoft Copilot speist. Eine Untersuchung fand, dass 87 Prozent der ChatGPT-Zitationen mit Bings Top-Ergebnissen übereinstimmten, gegenüber 56 Prozent bei Google. Die Stichprobe war klein, der Befund für den Schweizer Markt aber relevant genug, um Bing nicht auszulassen.

Merag Shahzad

Merag Shahzad

Gründer von meit, seit 2006 in der digitalen Vermarktung. Forbes Agency Council, LinkedIn Top Voice. Er führt jede Erstanalyse persönlich durch. Direkt erreichbar unter [email protected] – ohne Account-Team dazwischen, Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr.

Nächster Schritt

Prüfen Sie die Methode an Ihrem Fall.

Die kostenlose Erstanalyse wendet genau dieses Verfahren einmalig auf Ihr Unternehmen an. Sie erhalten die Videoanalyse, alle Rohdaten und die Umsatz-Modellrechnung, unabhängig davon, ob wir zusammenarbeiten.